1. Vorsitzende
Ulrike Schmidt



Einsatzleitung
Ramona Rehnisch



Büro:
Friedrichstraße 30
77955 Ettenheim

Tel.: 07822 4224391
Mobil: 0152 53122988


Bürozeiten:

dienstags 16 - 18 Uhr
   
freitags 10 - 12 Uhr

 

und nach Vereinbarung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mitgliederversammlung  2022

Nachbarschaftshilfe zuversichtlich in die Zukunft

Wieder steigende Einsatzstunden – Freude über kommenden Treffpunkt „HeimEtt“ – Vorstand einstimmig wiedergewählt

Ettenheim (hpb). Mit Zuversicht schaut die Nachbarschaftshilfe in die weitere Zukunft. Die Beeinträchtigungen durch Corona gehen zurück, der Bedarf an Hilfeleistung steigt wieder kontinuierlich an. Vorsitzende Ulrike Schmidt und der gesamte Vorstand wurden ebenso einstimmig entlastet als auch wiedergewählt. Mit „HeimEtt“, schafft die Stadt Ettenheim im ehemaligen Volksbankgebäude einen wichtigen sozialen Treffpunkt

  Vorsitzende Ulrike Schmidt konnte eine erfreulich große Anzahl an Mitgliedern im Bürgersaal willkommen heißen. Die Belastungen und Einschränkungen aus der Pandemie, die zum starken Rückgang der Hilfeleistungen und Helfenden geführt habe, sei überwunden, „es geht wieder bergauf, wir können bald wieder den Stand vor Corona erreichen“, gab sie ihrer Freude Ausdruck. Hier galt allen Helferinnen und Helfern für ihre Treue und Einsatzbereitschaft besonderer Dank, die für die Mitmenschen ihre Freizeit zur Verfügung gestellt haben. Insbesondere auch der Einsatzleitung Ramona Rehnisch zusammen mit Rita Schäfer, „Sie haben  mit großem Engagement in schwieriger Zeit alles getan, damit die Nachbarschaftshilfe die benötigte Hilfen bringen kann“. . Die Nachbarschaftshilfe bringe mit ihren Helfenden vielen Menschen in der Stadt und den Ortsteilen wichtige Hilfe im nicht immer leichten Alltag. Insbesondere auch für pflegende Angehörige, denen während der Betreuung durch die Kräfte der Nachbarschaftshilfe auch Zeit für eigene Aktivitäten gegeben wird.

Eine wichtige Stütze für die Hilfesuchenden ist, so Schmidt, auch die Begleitung zu Arzt- oder auch Behördenbesuchen, einschließlich Abholen, Begleiten und Zurückbringen in den eigenen Haushalt. Schmidt dankte dem gesamten Vorstand für die überaus gute und engagierte Zusammenarbeit und Unterstützung. Auch hat die NHE der Willkommensinitiative Neustart kostenlose Leistungen für Ukraineflüchtlinge zur Verfügung gestellt.

„HeimEttt“ als sozialer Treffpunkt

Die gemeinsame Initiative von Nachbarschaftshilfe, Altenwerk und Seniorenrat zur Schaffung eines  sozialen Treffpunkts in der Stadt sei, so freute sich Ulrike Schmidt, bei Bürgermeister Bruno Metz, der Verwaltung und dem Gemeinderat gut angenommen worden. So wurde im Gemeinderat beschlossen, im bisherigen Gebäude der Volksbank, das von der Stadt gekauft und für städtische Einrichtungen umgebaut wird, auch endlich eine Möglichkeit der Schaffung eines sozialen Treffpunks  „HeimEtt“ verwirklicht. Hier werden Räume zur Verfügung gestellt, in denen eigene Veranstaltungen und Angebote für die Senioren, ebenso auch für sonstige Bereiche, verwirklicht werden können.

2656 Einsatzstunden

Einen umfassenden Bericht gab Einsatzleiterin Ramona Rehnisch, die daran erinnerte, dass die Coronapandemie nicht nur starke Einschränkungen der möglichen Leistung gab, sowohl bei den Hilfsbedürftigen als auch bei den Helfenden und vor allem langfristige Folgen hatte. Denn viele Menschen waren auf sich allein gestellt, die soziale Integration war stark reduziert. Bestmöglich habe die Nachbarschaftshilfe hier geholfen und Brücken gebaut, sie dankte allen Helfenden, die, falls nicht selbst corona-beeinträchtigt, mit großem Engagement im Einsatz waren. Sie stellte dazu auch fest, dass die vielen freiwillig Helfenden der „Kern“ der Nachbarschaftshilfe sind und so für die Menschen in der Stadt wichtige, konkrete Hilfe bringen. Dazu gehöre auch das persönliche große Engagement, sich fortzubilden und in bester Qualifizierung ihre vielfältige Hilfe zur Verfügung stellen. Sei es bei Besuchsdiensten, Begleitung beim Einkauf, bei Arztbesuchen oder Spaziergängen, der Entlastung pflegende Angehörigen, familienunterstützende Leistungen, Demenzbetreuung oder einfach nur da sein. Sie alle geben Hilfe und bekommen Dankbarkeit zurück.

Im vergangenen Jahr 2021 konnten mit 2656 Einsatzstunden Hilfe gebracht werden, 489 Stunden mehr als im Vorjahr. Ein wichtiger Dienst der NHE ist auch die Begleitung zu Arztbesuchen, hierfür fuhren die Helfenden insgesamt 10.019 km. Der größte Teil der Leitungen kann über die Krankenkassen abgerechnet werden, so Einsatzleiterin Ramona Rehnisch, da alle Helferinnen hierzu dank entsprechender Fortbildung anerkannt sind. So wurden insgesamt 1640 in der Alltagsbegleitung und 236 Stunden in der Demenzbegleitung über Kranken- und Pflegekassen abgerechnet. Weitere Leistungen aus dem Hilfsangebot der Nachbarschaftshilfe wurden mit 790 Stunden direkt an die Hilfesuchenden mit jeweils 10€ berechnet.             Die Zahl der Helfenden betrug 26 in 2020 und 29 im Jahr 2021, betreut wurden 51 Hilfesuchende im Jahr 2020, und 54 Hilfesuchende im Jahr 2021.

Einen ganz besonderen Dank für Hilfe und Unterstützung auch von außerhalb sprach Einsatzleiterin Rehnisch aus, insbesondere an die Helferinnen und Helfer sowie an Rita Schäfer, die sie sehr erfolgreich in der Geschäftsstelle und auch bei weiteren Aufgaben tatkräftig unterstützt.

Überschuss von 98,88 €

Der Bericht der Kassenprüfer Peter Schwanz und Johann Oberle zeigte die doch umfängliche Belegführung auf, die durch den Rechner Wolfram Bläsi für den Verein mit 1629 Buchungsposten erbracht wurde und, wie Peter Schwanz ausdrücklich feststellte, ohne Fehl und Tadel war. „Wir haben einfach nichts fehlerhaftes gefunden“ und großes Lob und Dank für Wolfram Bläsi aussprach.

Im Finanzbericht stellte Bläsi fest, dass das Jahr 2021 mit einem Plus von 98,88 € abschloss, wobei im eigentlichen Tätigkeitsbereich ein Verlust von 7.605 € entstand, der durch Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse und Spenden in Höhe von 7.967 € ausgeglichen werden konnte. Einstimmig wurde der gesamte Vorstand für die geleistete Arbeit entlastet.

Dank und Entlastung

Ortsvorsteherin Rita Ohnemus aus Ettenheimmünster sprach der Einsatzleitung und dem Vorstand den Dank für die supergute Arbeit ebenso aus wie den freiwillig Helfenden, die so viel Hilfe und Unterstützung in viele Haushalte in der Stadt bringen. Deren Arbeit sei unverzichtbar, sowohl für die Hilfesuchenden als auch für die pflegenden Angehörigen.

Wahl des Vorstandes

Unter Leitung von Rita Ohnemus wurde sodann der Vorstand einzeln und die Beisitzer gemeinsam, alle offen und einstimmig gewählt:

Ulrike Schmidt, Vorsitzende

Josef Walz, stellv. Vorsitzender

Wolfram Bläsi, Rechner

Herbert Birkle, Schriftführer

Als Beisitzer: Günter Baumann, Heike Ganter-Wasmer, Eva Hecht, Klaus Keller, Jutta Oberle.

Kassenprüfer: Peter Schwanz, Johann Oberle

Helfende gesucht!

Ulrike Schmidt dankte namens des Vorstandes für das erneute Vertrauen der Mitglieder das sie und der Vorstand als Auftrag für eine weiterhin aktive Nachbarschaftshilfe wissen, dankte gleichzeitig auch Olga Meier, die seit Anfang an im Vorstand mitgearbeitet hat und sich diesmal nicht mehr zur Wahl stellte. Schmidt sprach die Hoffnung aus, dass sich weitere freiwillige Helferinnen und Helfer melden, denn „wir brauchen viele helfende Hände“ und schloss mit herzlichem Dank für alle die Mitgliederversammlung.